Biographie Benjamin Schmid

Benjamin Schmid, aus Wien stammend, gewann u.a. 1992 den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit nahmhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam, Rotterdam Philharmonic Orchestra oder Tonhalle Orchester Zürich unter Dirigenten wie Dohnányi, Zinman, Ozawa, Sondergard, Valery Gergiev oder Metzmacher. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Schönberg - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Benjamin Schmids rund 40 CDs wurden zum teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er konzertiert auf der "Guyot"- Stradivarius aus dem Jahre 1705, die ihm ein anonymer Mäzen zur Verfügung stellt, unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern.

Über Benjamin Schmid wurden mehrere Filme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. 2006 erhielt Benjamin Schmid den "Internationalen Preis für Kunst und Kultur" seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und den gemeinsamen vier Kindern lebt.

Im Juni 2011 folgte Benjamin Schmid einer wiederholten Einladung der Wiener Philharmoniker, diesmal mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler im „Sommernachtskonzert“, das ähnlich dem Neujahrskonzert weltweit live-TV übertragen wird und als DVD/CD - bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft vorliegt.

Zum zweiten Mal erhielt Benjamin Schmid 2013 den " Preis der deutschen Schallplattenkritik", diesmal für seine Einspielung des Violinkonzerts op.26 von Ermanno Wolf Ferrari mit Friedrich Haider und der Oviedo Philharmonia.