Benjamin Schmid als Solist mit den Wiener Philharmonikern im Sommernachtskonzert 2011

Salzburg/Wien, 12. Mai 2011 - Der in Wien geborene und in Salzburg lebende Violinist Benjamin Schmid spielt am 2. Juni 2011 als Solist gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern beim weltweit live-übertragenden Sommernachtskonzert im Schloß Schönbrunn in Wien. Damit folgt er der Einladung von Valery Gergiev und tritt nach 2004 und 2007 bereits zum dritten Mal als Soloviolinist mit dem international erfolgreichen Wiener Orchester auf.

Alljährlich laden die Wiener Philharmoniker zu einem Open-Air mit außergewöhnlichen Musikern in den Schönbrunner Schlosspark ein – dem Sommernachtskonzert Schönbrunn. Diesmal steht am 2. Juni 2011, ab 21.00 Uhr, das berühmte österreichische Orchester unter der Leitung von Valery Gergiev, dem Chefdirigent und künstlerischen Leiter des Mariinski-Theaters in St. Petersburg.  Als Solist konzertiert der international erfolgreiche Violinist Benjamin Schmid. Damit folgt der „Complete Violinist“ Größen wie Lang Lang und Yefim Bronfman.

Für Schmid ist das Konzert am 2. Juni bereits die dritte Einladung der Wiener Philharmoniker: „Nach 2004 und 2007 ist die dritte Solo-Einladung für mich als Musiker eine besondere Ehre – und das weltweit übertragene Open-Air Konzert bietet einen unvergleichlichen Rahmen für dieses Jubiläum“. Spielen wird der 43-jährige Violinist das „Concerto in One Movement“, ein nahezu vergessenes Violinkonzert von Kreisler nach Paganini.

Enge Verbindung zu Kreislers Werken

Als klassischer Violinist nehmen neben der Wiener Klassik die Werke von Korngold, Schönberg und Kreisler bei Benjamin Schmid eine zentrale Stellung ein. Gerade die Kreisler Melodien üben auf den gebürtigen Wiener eine besondere Faszination aus: „Das Kreisler-Paganini Stück begeistert mich, es ist ein herrliches Stück, das mich schon länger begleitet. In meiner Studienzeit in den USA fand ich in einem New Yorker Notenarchiv einen Klavierauszug dieses Werks, vor 12 Jahren habe ich dann in mühevoller Recherche dieses Stück, das seit seiner Ersteinspielung durch Fritz Kreisler 1936 nahezu in Vergessenheit geriet, in der British Library  in London ausfindig gemacht, und seither in zahlreichen Ländern uraufgeführt“, so Benjamin Schmid über das beinah vergessene Werk Kreislers.

„Concerto in One Movement“ – Erstaufführung der Wiener Philharmoniker

Auch für die Wiener Philharmoniker ist das heurige Sommernachtskonzert mit Kreislers „Concerto in One Movement“ eine Erstaufführung. „Kreisler ließ den Solopart fast unangetastet und komponierte den Orchesterpart komplett neu, und zwar mit Phantasie, Instrumentationskunst und etlichen wirklich reizvollen Gegen- und Dialogstimmen im Orchester, dazu eine geniale Kadenz, in der das Seitenthema zuerst 2 – stimmig , dann 3 – stimmig und schließlich auch 4-stimmig durchgeführt wid. Insgesamt  entsteht dabei eine köstliche Mischung aus Paganinis Virtuosität und „Italianita“ sowie Kreislers Wiener Charme. Es wird also sehr gut zu Wien, Schönbrunn, und dem Sommernachtskonzert passen“, schwärmt Schmid.

Benjamin Schmid – Internationaler Violinist

Früh beeinflusst durch seine Lehrer Yehudi Menuhin und Stéphane Grapelli, begeistert Benjamin Schmid heute als internationaler Solist ein weltweites Publikum. Benjamin Schmid konzertiert mit seiner Stradivari Violine ex 1731 mit namhaften Orchestern, wie dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburg Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Tonhalle Orchester Zürich etc. unter internationalen Dirigenten wie Dohnányi, Zinman, Ozawa oder Metzmacher. Im September 2011 tourt er als Solist mit einem der besten Kammerorchestern der Welt, dem Australien Chamber Orchestra durch Australien.